Okt 16 2011

Review von The Whiplasher zur Caliber X – Bloodspilled (EP)

Caliber X – Bloodspilled EP

PostAuthorIconGeschrieben von: Flow
CD Reviews

Caliber X – Bloodspilled (EP)

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Record Label : BretHard-Records

Genre : modern prog/nu/trash Metal

Herkunft: Hennef

1. -  Bloodspilled

2. -  Breakdown

3. -  Fake

4. -  World loves me

Viel kennt man bisher nicht von den schaurigen Metalheads aus Hennef, was sich aber rasch ändern könnte, da sie mit ihrem eigenen Genre einen sehr begehrten und gleichzeitig nicht viel gegangenen Weg bestreiten.

Beim erstmaligen Durchhören wird dann schon klar, wovon hier geschwärmt wird. Die ersten Sampler klingen sehr ähnlich wie Anfangsstücke von Kultbands wie Disturbed, Machine Head und Co. Ebenso dominiert eine Simultanvermutung, was die Stimme von Sänger Torsten Schramm angeht. Anfangs schien es, als wäre Serj Tankian ( Vocalist von System of a Down ) in die ganze Sache involviert. Gerade durch diese markante Gegebenheit wird die Band umso interessanter, da man noch weit in die Zukunft blicken kann, und heimlich hofft, dass es mit Caliber X so was wie eine neue aufgehende Sonne am prog/nu-Metal Horizont geben wird.

Da es sich eigentlich erst um den Anfang der Band handelt, kann man von der EP kein wirkliches Resümee ziehen, was die Kompetenz der einzelnen Musiker angeht. Was man allerdings zu dem Werk sagen kann ist, dass man gespannt auf neue Songs wartet und sicher sein kann, dass man von dem Quartett noch was hören wird.

Die 4 Singles der Band sind gar nicht mal so schlecht, und lassen sich gut anhören, vor allem, wenn man nen tollen Subwoofer besitzt, der die zahlreichen Basssoli gut rüberbringt.

Für mich haben Caliber X ein gutes Werk herausgebracht, was aber mit zusätzlichem Ehrgeiz und zahlreichen neuen Ideen zu einem endsgeilen Album perfektioniert werden kann.

Und darauf bin ich schon gespannt!


Okt 13 2011

Review zur Bloodspilled EP – Caliber.X / Exodus Webradio

Caliber X – Bloodspilled EP

12. Oktober 2011, geposted von Januscaliber-x, ep, bloodspilled

Tracks:

  1. World Loves Me (4:07)
  2. Fake (3:16)
  3. Breakdown (3:52)
  4. Bloodspilled (3:19)

Gesamtspielzeit: 14:34 Minuten


Review:

Dieses mal liegt die Bloodspilled-EP der Kölner Jungs Caliber X unter der eXodus-Lupe.
Während man Kölner an sich ja eher zart einschätzt, lassen sich die Jungs von Caliber X sicher nicht in eine so geartete Schublade einschieben.
Das passt nicht so ganz… und generell scheint sich die Klassifizierung des vorhandenen Tonmaterials eher schwierig machen zu lassen.
Um das dennoch zu versuchen, beschreibe ich den Stil mal als Power-Rock mit Modern-Heavy-Metal-Parts, kleinen Core-Passagen und gelegentlichen System of a Down-Anleihen, die aber am ehesten dem Sänger Torsten anzulasten sind. Nein, anzulasten ist das falsche Wort.
Die Tankian´sche Tonlage gibt den Songs einen netten alternativen Anstrich…
Wer sich mit solcherlei Aussicht anfreunden kann, möge hier

Kommen wir aber langsam zu den vorhandenen 4 Tracks.

Der erste Track ist “World Loves Me” und wird – wie eigentlich fast alle Songs – von der markanten Fronterstimme deutlich geprägt.
Das Klangbild wird ansonsten von treibenden Gitarrenriffs, kleinen Disharmonien (die hier aber durchaus passen und Sinn machen) bestimmt.
In kleineren Breaks dominiert der wummernde Bass, der sonst eher im Hintergrund grooved.
Zum Schluss gibts sogar noch ein kleines nettes Gitarrensolo, welches sich nett in den Song einfindet.

Der zweite Track ist “Fake” und hebt den Härtegrad deutlich an… Nun, zumindest bis das instrumentale Intro vom Gesang unterbrochen wird.
Hier gibt es dann wieder einige kleine Tankian´sche Anleihen – die dann aber ergänzt werden. Und zwar von Shouts!
Damit hatte ich nach dem ersten Track eher nicht gerechnet.
Cleaner Gesang, Screams, Shouts, und der Tankian´sche Anstrich in manchen Stellen zeigen deutlich die Vielseitigkeit des Sängers.

Der dritte Track ist “Breakdown” und macht seinem Namen durchaus Ehre.
Nein, es geht nicht darum, dass er qualitativ abfällt. Er beginnt einfach mit heftigen Riffs und hat immer wieder Breaks zwischendrin.
Genau so geht es auch weiter. Zum Ende hin, stimmen auch noch Background-Vocals und grindende Vocals in den Refrain ein – nette Idee.

Der vierte Track ist der Titeltrack: “Bloodspilled”.
Meiner Meinung nach der härteste Track und dennoch einer der vielseitigsten der EP.
Heavy-Riffs , eine nette Melodie im Lead und schönes tiefes Schnauben bestimmen vor allem den Anfang des Songs.
Danach wird der Song ein bisschen tanzbarer und groovet sich irgendwo zwischen Pantera und System of a Down durch.
Nicht die schlechteste Mischung – und wenn zum Ende hin die Vocals mal mehr hingesäuselt, mal geschrien durchkommen
und sich das Ganze zum Schluss aufbaut, nur um dann abrupt zu enden… – Nett! Wirklich nett!
Hier hätte mich wirklich nur noch ein nettes richtig fettes Solo gefreut und wir wären in meiner Lieblingsecke!


Fazit:

Obwohl ich am Anfang noch etwas skeptisch war, läuft die EP nun doch schon eine ganze Weile sehr rund durch meinen Gehörgang.
Schon mal System of a Down mit Pantera gekreuzt? Vielleicht noch einen Schuss Atreyu dazu?
Dann seid ihr mit der Scheibe definitiv gut dabei. Es knüppelt schön durch die Boxen,
das Riffing ist angenehm abwechslungsreich, die Vocals ebenfalls, Breaks sind ordentlich gesetzt – und umgesetzt!
Wer mit der härteren Gangart was anfangen kann und außerdem noch gerne die Vocals versteht, dem sei diese EP hier definitiv ans Herz gelegt.
Alle anderen sollten vllt. mal den EP-Teaser durch den Gehörgang gehen lassen.

Von mir gibt es jedenfalls 5 von 6 Pommesgabeln für die 4 Kölner!

Caliber-X Blodspilled Cover